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Continental Clothing Co. - EarthPositive®

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Skala (Basierend auf einer Untersuchung aus den Jahren 2020/2021):
= anspruchsvoll
= gut
= mittelmäßig
= unzureichend
= mangelhaft
= kein Fokus
Continental Clothing Co. - EarthPositive®

Über Continental Clothing Co. - EarthPositive®

Seit 1994 designt, produziert und verkauft Continental unbedruckte T-Shirts und Jacken an Handelskunden der Printindustrie und vertritt die Vision, eine komplett kohlenstoffarme Arbeits-, Promo- und Freizeitbekleidungsindustrie zu schaffen. Außerdem existiert das Ziel, Firmen zu einem positiven Wandel in Bezug auf Geschäftsethik und Umweltschutz zu bewegen. Seit 2006 ist Continental Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) und setzt auf langjährige Geschäftsbeziehungen mit Partnern im In- und Ausland. EARTH POSITIVE Earth Positive ist eine Eigenmarke der Continental Clothing Company. Es handelt sich nicht um ein Label im eigentlichen Sinne. Earth Positive arbeitet im B2B-Bereich und beliefert beispielsweise Textildruckereien. Verbraucher*innen können Earth Positive über Einzelhändler*innen beziehen, die die Rohware von Earth Positive für ihre Eigenmarken verwenden. Das Earth-Positive-Label wird nur auf Textilien angebracht, die klimafreundlich produziert wurden. Lager und Vertriebsbüros müssen ebenfalls erneuerbare Energien nutzen.

Kategorie: Kleidung

Labeltyp: Eigenmarken

Bewertung von Continental Clothing Co. - EarthPositive®

Continental erfüllt hohe Ansprüche im Bereich Soziales und Ökologie. Continental ist Mitglied bei Fair Wear und damit Teil einer glaubwürdigen Multi-Stakeholder-Initiative. Das Unternehmen implementiert den Verhaltenskodex entsprechend der Richtlinien von Fair Wear, ist engagiert, glaubwürdige Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu unternehmen und zahlt für die Audits seiner Zulieferunternehmen. Außerdem berücksichtigt das Unternehmen, dass die eigene Beschaffungspolitik Auswirkungen auf die Zulieferunternehmen hat. Auch auf ökologischer Ebene wird Continental mit der Verwendung von GOTS-zertifizierter Biobaumwolle den hohen Standards gerecht. Continental gilt als Vorbild im Bereich Textilien in den Kategorien Soziales und Glaubwürdigkeit.

Soziales

Soziales
  • Die Zahlung eines existenzsichernden Lohnes/Einkommen wird aktiv gefördert.
  • Die Richtlinien gelten für die Beschäftigung von Saisonarbeiter*innen und für Angestellte über Subunternehmen.
  • Lokale Akteur*innen wie Gewerkschaften werden in das Beschwerdemanagement eingebunden.
  • Schulungen und Weiterbildungsangebote für Arbeiter*innen und Produzent*innen sind verpflichtend.
  • Verantwortungsvolle Einkaufspraktiken sind eine Voraussetzung im Standard und es gibt Maßnahmen zur Förderung der Implementierung/Umsetzung.

Ökologie

Ökologie
  • Der Standard fordert ein Verbot von Chemikalien gemäß der Detoxverpflichtung auf verschiedenen Stufen der Lieferkette.
  • Der Standard fordert die nachhaltige Nutzung von Wasser. Es gibt Kontrollen, Aufzeichnungen, Ziele und Indikatoren, um den Wasserverbrauch zu minimieren. Dazu gehören, wenn möglich, Wasserrückführung und Wiederverwendung.
  • Der Standard empfiehlt oder fordert nur teilweise die nachhaltige Nutzung von Energie. So gibt es z.B. keine Kontrollen, Aufzeichnungen, Ziele und Indikatoren zur Minimierung des Energieverbrauchs.
  • Der Standard schreibt Tiergerechtheitsmaßnahmen gemäß dem Prinzip der "Fünf Freiheiten" vor.
  • Der Standard schreibt vor, dass GVOs nicht in der Lieferkette angebaut, verarbeitet oder als Tierfutter verwendet werden dürfen.
  • Der Standard empfiehlt oder fordert nur teilweise Maßnahmen zur Reduzierung und Kompensation von Emissionen klimarelevanter Treibhausgase entlang der Lieferkette.

Glaub­würdigkeit

Glaubwürdigkeit
  • Die Audits werden von einer unabhängigen, vom System akkreditierten Stelle durchgeführt und basieren auch auf Risikobewertungen.
  • Die Arbeitnehmer*innen werden als Teil des Prüfprozess obligatorisch vertraulich befragt, und externe Interessengruppen werden stets konsultiert.
  • Die gesamte Wertschöpfungskette des Endprodukts ist rückverfolgbar vom Anbau, über die Orte der Verarbeitung bis hin zum Verkauf.
Farbschema: