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SA8000 Social – Accountability International -

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Skala (Basierend auf einer Untersuchung aus den Jahren 2020/2021):
= anspruchsvoll
= gut
= mittelmäßig
= unzureichend
= mangelhaft
= kein Fokus
SA8000 Social – Accountability International -

Über SA8000 Social – Accountability International -

Die amerikanische Nichtregierungsorganisation Social Accountability International (SAI) entwickelte die Norm SA8000 für die Auditierung und Zertifizierung von Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmer*innenrechten in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Unternehmen (u. a. Switcher, Gap, Otto, Billabong, HP, Disney, Tchibo), Regierungen, Gewerkschaften und NROs (u. a. Rainforest Alliance, WWF, Care) sind an den Entscheidungsprozessen bei SAI beteiligt. Der SA8000-Standard wurde 1997 ins Leben gerufen und ergänzt vorhandene Managementsysteme wie ISO 9000 oder ISO 14000.

Kategorie: Lebensmittel

Bewertung von SA8000 Social – Accountability International -

Ökologische Standards spielen keine Rolle. Die Sozialstandards sind anspruchsvoll: Existenzsichernde Löhne/Einkommen werden gefordert, Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen werden unterstützt. Schwerpunkt der Zertifizierung ist die einzelne Fabrik oder Plantage. Die Verantwortung für die Einhaltung der Standards liegt bei den Fabrikbesitzer*innen und den Zulieferunternehmen, nicht bei den Markenfirmen und Händler*innen. Dadurch werden die negativen Auswirkungen der Beschaffungspolitik auf die Arbeitsbedingungen nicht hinreichend berücksichtigt. Audit- und Verifizierungsberichte sowie eingehende Beschwerden werden nur unzureichend veröffentlicht.

Soziales

Soziales
  • Die Richtlinien gelten für die Beschäftigung von Saisonarbeiter*innen und für Angestellte über Subunternehmen.
  • Lokale Akteur*innen wie Gewerkschaften werden in das Beschwerdemanagement eingebunden.
  • Schulungen und Weiterbildungsangebote für Arbeiter*innen und Produzent*innen sind verpflichtend.

Ökologie

Ökologie
  • kein Fokus

Glaub­würdigkeit

Glaubwürdigkeit
  • Die Audits werden von einer unabhängigen, vom System akkreditierten Stelle durchgeführt und basieren auch auf Risikobewertungen.
  • Vertrauliche Interviews mit Arbeiter*innen und Konsultationen mit Interessenvertreter*innen sind ein Bestandteil im Prüfprozess.
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